Themenprojekt
„Konsum & Ressourcen“ im Unterricht
Schultagungen und Themenbearbeitung an Schulen
Blick auf die Welt aus Konsum und Ressourcenverbrauch.
Ein Projekt des Vereins Partner der Zukunftsschule.SH e.V. und des IQSH
mit Unterstützung der Sparkassen in Schleswig-Holstein.
Gesellschaften waren und sind Konsumgesellschaften – und verbrauchen Rohstoffe. Im Konsum selber allerdings wird dieser Faktor oft ausgeblendet: Produkte werden erworben, konsumiert und entsorgt und „verschwinden“ damit aus dem Leben der Konsumenten. Das gilt – im Prinzip – für Konsum- und Luxusgüter gleichermaßen. Jedoch Produktion, Konsumanbahnung und auch der Konsum selbst sowie Entsorgung oder Wiederaufbereitung verbrauchen vielfältige Ressourcen.Konsumieren heißt, Ressourcen zu verbrauchen
Wir müssen und wollen konsumieren, also müssen wir Ressourcen verbrauchen. Im Konsum und im Konsumansatz sowie in der Konsumprodukt-Konzeption wird schon eingeplant, dass Abfallstoffe produziert werden. Allerdings liegt in der Konzeption, der Produktion, der Vermarktung, der Konsumphase und in der folgenden Entsorgung die Quelle reichhaltiger Auswirkung auf die globale Ökosphäre, Ökonomie sowie das gesellschaftliche Umfeld. Zudem besteht oftmals ein Dilemma zwischen ökologisch korrektem Handeln sowie den wirtschaftlichen Möglichkeiten und sozialen Zwängen sowie Wünschen der Konsumenten.
Im Projekt betrachten fünf Schulen aus Schleswig-Holstein initial diese Zusammenhänge, Abhängigkeiten, Auswirkungen sowie die Möglichkeiten der Veränderungen, der Einflussnahme und deren Auswirkungen im positiven sowie
negativen Sinne unter dem Aspekt des lokalen Handelns in einem globalisierten System.
Entwickelt werden Unterrichtsmodelle sowie verschiedene Materialien wie Broschüren und Unterrichtsvorbereitungen, die dann nach Projektabschluss anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden, um das Thema besser in den Unterricht integrieren zu können.
Die teilnehmenden Schulen sind:
- die Stapelholmschule, Erfde
- die Regionalschule Wedel
- die Struensee-Gemeinschaftsschule, Satrup
- die Freiherr vom Stein Schule, Kiel
- die Fridtjof-Nansen-Schule, Flensburg
Ins Projekt wurden und werden externe Partner und Experten eingebunden aus verschiedenen Bereichen. Weitere Partner sind jederzeit willkommen, um das Themennetzwerk zu erweitern.
Die Projektlaufzeit endet im Frühjahr 2012 mit der Vorstellung der Ergebnisse und Veröffentlichung der Broschüren zum Thema. Es ist geplant, das Projekt im zweiten Kalenderhalbjahr 2012 durch einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler des Landes zu erweitern, um zu einem zusätzlichen spannenden Zugang zum Thema zu motivieren.

Prof. Dr. Mojib Latif
Klimaforscher am IFM-GEOMAR
Um die Erde auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten, ist nachhaltiges Handeln von Nöten. Insbesondere die Vernetzung verschiedener Wissensbereiche ist eine Grundvoraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen. Die Initiatve "Zukunftsschule.SH" ist ein geeigneter Einstieg in diese Richtung. Ich unterstütze diese Aktivität daher ausdrücklich und wünsche mir jeden nur erdenklichen Erfolg für "Zukunftsschule.SH".


